Contaflex Super BC


Im Vergleich zur historischen Zeiss Ikon Dresden der Vorkriegszeit zeigte die Contaflex Super BC den technischen Wandel der westdeutschen Nachkriegsindustrie deutlich. Während Zeiss Ikon Dresden vor allem durch Kameras wie Contax oder Ikonta internationale Bedeutung erlangte, setzte die westdeutsche Zeiss Ikon in den 1960er Jahren verstärkt auf moderne Kleinbild-Spiegelreflexkameras für den Massenmarkt.

Die Contaflex verband dabei traditionelle Zeiss-Qualität mit moderner Belichtungsmessung und komfortabler Bedienung, blieb jedoch technisch konservativer als viele japanische Konkurrenten. Gleichzeitig knüpfte sie bewusst an den hohen Qualitätsanspruch und den weltweiten Ruf der früheren Dresdner Zeiss-Ikon-Kameras an.

Einführung der Contaflex Super BC im Jahr 1965 als Weiterentwicklung der Contaflex-Serie.  

  • 35-mm-Spiegelreflexkamera (SLR) für Kleinbildfilm im Format 24×36 mm.  
  • Ausgestattet mit fest verbautem Carl-Zeiss-Tessar 50mm f/2.8 Objektiv.  
  • Besonderheit war die CdS-TTL-Belichtungsmessung („Through The Lens“) direkt durch das Objektiv.  

Hersteller 

VEB Zeiss Ikon Dresden

Modell 

Contaflex Super BC 

Kameratyp 

35mm Kleinbildkamera 

Seriennummer 

F 35933 / K 50080

Filmtyp 

35mm Film

Baujahr 

1965 - 71

Objektiv 

Tessar 2,8/ 50

Seriennummer 

3904213 / 4227418

Sucher 

ja

Belichtung 

B bis 500/s

Preis in DM 

 ca. 650-750                                       

Zustand 

funktionsfähig

 


  • Zentralverschluss mit Verschlusszeiten von 1 Sekunde bis 1/500 s sowie B-Modus.  
  • Wechselbare Pro-Tessar-Vorsatzobjektive für verschiedene Brennweiten erhältlich.  
  • Produziert in verchromter und schwarzer Ausführung; schwarze Modelle sind heute seltener.  
  • Die Contaflex-Serie zählt mit über 800.000 produzierten Exemplaren zu den erfolgreichsten Zeiss-Ikon-SLR-Reihen.