Historische Einordnung
Die VX 500 entstand in einer schwierigen Phase der Dresdner Kameraproduktion. Die klassischen Exakta-Modelle konnten gegen die moderne Konkurrenz von Nikon, Pentax und Praktica nur noch schwer bestehen. Pentacon vereinfachte daher die VX 1000 zur VX 500, um Herstellungskosten zu senken.
Gleichzeitig liefen die bekannten Markenrechtsstreitigkeiten um den Namen „Exakta“. Deshalb erschienen parallel auch Kameras mit den Bezeichnungen „VX 500“ ohne Exakta-Schriftzug
Die VX 500 entstand in einer schwierigen Phase der Dresdner Kameraproduktion. Die klassischen Exakta-Modelle konnten gegen die moderne Konkurrenz von Nikon, Pentax und Praktica nur noch schwer bestehen. Pentacon vereinfachte daher die VX 1000 zur VX 500, um Herstellungskosten zu senken.
Varianten nach Richard Hummel
RH 033 – Exakta VX 500
RH 034 – Exakta VX500
RH 035 – Exakta VX 500 mit Blitzzeit
RH 037 – VX 500 (ohne Exakta-Schriftzug)
Typische Objektive
Die VX 500 wurde häufig verkauft mit:
Besonders gesucht sind heute Kombinationen mit Pancolar- oder frühen Tessar-Objektiven.
Sammlerische Bewertung
Unter Exakta-Sammlern wird die VX 500 oft als „Sparversion“ der VX 1000 angesehen. Der Wegfall des Langzeitenwerks reduziert zwar einige Fehlerquellen, dennoch gelten Verschlusstücher und Transportmechanik der späten Pentacon-Exaktas als Schwachstellen. Viele erhaltene Kameras benötigen heute eine Überholung.
Positiv bewertet werden:
|
Hersteller |
Ihagee Dresden |
|
Modell |
Pentacon |
|
Kameratyp |
35mm Kleinbildkamera |
|
Seriennummer |
1569332 / 1553163 |
|
Filmtyp |
35mm Film |
|
Baujahr |
1969 - 1972 |
|
Objektiv |
Carl-Zeiss-Jena / Meyer-Optik |
|
Seriennummer |
9315188 / 5206167 |
|
Sucher |
ja |
|
Belichtung |
B bis 500/s |
|
Preis in M |
( Mark der DDR) |
|
Zustand |
funktionsfähig |
