Die ELBAFLEX ist keine eigenständige Neukonstruktion, sondern die für den westdeutschen Markt umbenannte Exakta VX 1000. Richard Hummel führt sie als RH-Modell 032 in seinem Standardwerk Spiegelreflexkameras aus Dresden. Die Umbenennung wurde durch markenrechtliche Probleme nach dem Verlust der Exakta-Namensrechte in Westdeutschland notwendig
Die ELBAFLEX ist aus Sicht vieler Sammler die letzte „echte“ klassische Exakta und bildet den Schlusspunkt einer Kameralinie, die mit der Kine Exakta von 1936 begonnen hatte.
Historischer Hintergrund
Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes von 1969 gingen die westdeutschen Namensrechte an „Exakta“ an die Erben des Ihagee-Gründers über. Kameras aus Dresden durften deshalb in der Bundesrepublik nicht mehr unter dem Namen Exakta verkauft werden. Für den Export entstanden neue Bezeichnungen wie:
Die ELBAFLEX wurde nahezu ausschließlich in Westdeutschland vertrieben.
Objektivausstattungen
Viele ELBAFLEX-Kameras wurden mit westdeutschen Objektiven angeboten, darunter:
Die Ausstattung mit Schneider Xenon oder Pancolar gilt heute als besonders attraktiv für Sammler.
Die ELBAFLEX unterscheidet sich von der Exakta VX 1000 nur durch wenige Details:
|
Hersteller |
Ihagee Dresden |
|
Modell |
Pentacon |
|
Kameratyp |
35mm Kleinbildkamera |
|
Seriennummer |
1189189 |
|
Filmtyp |
35mm Film |
|
Baujahr |
1969 - 1970 |
|
Objektiv |
ISCO-Göttingen 1:2,8/35 |
|
Seriennummer |
4112271 |
|
Sucher |
ja |
|
Belichtung |
B bis 1000/s |
|
Preis in M |
( Mark der DDR) |
|
Zustand |
funktionsfähig |
